doku a-serk-001(in eig. Sache)
20. 9. 06 -
C –Kurier Mitteilung von Puschkin
An Dostojewski
Sollten Sie sich wider Erwarten doch entschlossen haben, meine Nachricht zu dechiffrieren, nehme ich an, dass Sie vielleicht wieder zur Verfügung stehen. Ich weiß: Sie haben das Spielfeld verlassen. Ich respektiere das. Dennoch, es geht um eine brisante Angelegenheit, die sich zu einem Desaster entwickeln könnte. Man wird in den nächsten Tagen darüber in den Zeitungen lesen können. Weltweit. Und man wird es verwenden, um Russland zu diskreditieren. Es geht um jemanden, der Ihnen kein Unbekannter sein dürfte: Alexander Serkassow.
Serkassow wurde am 17. 9. um 22:00 in die Berliner Charité eingeliefert. Noch in derselben Nacht diagnostizierten die Ärzte eine Vergiftung mit unbekannter Ursache. Am 18. 9. gegen 10:00 wurden die Behörden informiert. Die Polizei nahm sofort die Ermittlungen auf. Ich bin gegen 18:00 von einem Informanten, dessen Identität ich noch nicht herausgefunden habe, darüber unterrichtet worden. Am Vormittag des 19. 9. wurde ich ins Innenministerium gerufen. Es herrschte große Aufregung.