Vom Leben am Rand der roten Scheibe

Zeitzeugenroman Vom Leben am Rand der roten Scheibe

 

Das eBook ist in  allen  Onlineshops verfügbar und enthält den exklusiven Bonustrack „Sehnsucht“ von Purple Schulz.

 

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Kriemhild Frieda Marie Mader

Vom Leben am Rand der roten Scheibe

eBook
Erscheinungstermin: 27.11.2014
eBook-ISBN: 978-3-944607-01-6
eBook-Preis: 9,99 Euro (inkl. Bonustrack „Sehnsucht“ von Purple Schulz – exklusiv und neu bearbeitet)

Auch als Taschenbuch erhältlich.

Inhaltsbeschreibung:

„…Aus dem Osten kam sie, und der war für Ute eine rote Scheibe. Überstülpt von einem Himmelszelt voller revolutionär-sozialistischen Gedöns. Miefig war er, der Osten. Hätte sie irgendjemand wegen ihrer Herkunft bedauert, dann hätte der schon was zu hören gekriegt. Aber was sie wirklich schlimm fand, war die Tatsache, dass sie vom Rande dieser Scheibe stammte. Der verhinderte ja nicht nur den Absturz von ihr. Der grenzte Ute auch vom Rest der Scheibe aus…“

Ein frischer authentischer Blick auf weithin unbekannte Grenzerfahrungen in der DDR: das Leben im Sperrgebiet – ein Gefängnis innerhalb des Gefängnisses – und auf die in mehreren „Säuberungsaktionen“ vom Unrechtsstaat verordneten Zwangsumsiedlungen.

Kriemhild Frieda Marie Mader schildert den privaten, schwierigen wie gleichzeitig glücklich-behüteten Alltag in Kontrast zu den banal-bürokratischen Vergewaltigungen der eigenen Bürger im Sperrgebiet durch den „friedliebenden Arbeiter- und Bauernstaat“.

„Vom Leben am Rand der roten Scheibe“ bietet Geschichte(n) zum Anfassen. Wir erfahren Erstaunliches über die Wirkung staatlicher Willkür auf die innere Befindlichkeit der „ganz normalen“ Menschen im Osten Deutschlands, ihre persönliche Zerrissenheit und die spannenden wie verunsichernden Herausforderungen für den Einzelnen in der Nachwendezeit.

Dabei gibt die Autorin dem Leser einen tiefen Einblick in das Innere der Protagonistin, auf die Träume, Sehnsüchte und Wünsche, ihre Hoffnungen und Enttäuschungen, auf ihre Kraft und ihre Schwäche und schließlich auf ihre ganz eigenen Begrenzungen und weitere Schicksale ihrer Weggefährten.

Ein Zeitzeugenroman, der ohne vordergründige Sensationsgier unterhält, der durch den eigenen Sprachstil der Autorin fesselt und der aufklärt, ohne zu belehren.


Mehr zur Autorin

 

 

Vom Leben am Rand der roten Scheibe

Taschenbuch

„…Aus dem Osten kam sie, und der war für Ute eine rote Scheibe. Überstülpt von einem Himmelszelt voller revolutionär-sozialistischen Gedöns. Miefig war er, der Osten. Hätte sie irgendjemand wegen ihrer Herkunft bedauert, dann hätte der schon was zu hören gekriegt ...“ Mehr zum Inhalt.

 

 

Wenn Heimat nicht loslässt

eBook

Der geliebten Heimat entflohen und für die eigene Freiheit alles zurückgelassen Für Ilse wird die Flucht nach West-Berlin, gemeinsam mit ihrem Sohn Hannes, zur emotionalen Zerreißprobe Die Vorbereitungen waren perfekt, der mit ‚West’Schampoo gewaschene Schopf des Jungen verbreitet keinen ‚Ost-Duft‘ mehr und alles verläuft fast reibungslos. So unsagbar groß… Mehr zum Inhalt.

 

Vom Leben am Rand der roten Scheibe

 
 
 
 
 
 

Buchbesprechung
Amazon, LovelyBooks, 24.03.2016
Da verschwinden von Heute auf Morgen ganze Familien
 
 

Buchbesprechung
Amazon, 10.12.2015
Einblick in eine unbekannte Grenzregion
 
 

Buchbesprechung
Thalia, Meyersche, Lovelybooks, Amazon, Rezension, 4.11.2015:
„Ein historisches Dokument, das deutsche Geschichte zu lesen leicht fallen lässt“

 
 

Buchbesprechung:
NDR 1, Radio, MV, Autor/in: Bork, Inga

 
 

Buchbesprechung
Bauernzeitung, 40. Woche 2015
Halbe Welt – In ihrem autobiographischen Roman „Vom Leben am Rand der roten Scheibe“ beschreibt Kriemhild Mader ihre Kindheit im Sperrgebiet
 
 

Buchbesprechung
Lovelybooks, Sabrina Bläsche, Bloggerin, binchensbuecher.blogspot.de: Vom Leben am Rand der roten Scheibe – Rezension

 
 

Buchbesprechung
Literaturblog, Michaela Zillner, „elablogt“: Vom-Leben-am-Rand…._Rezension
 
 

Buchbesprechung
RADIO fresh80s, Thorsten Schmidt in „Backstage

Quelle: Thorsten Schmidt in „Backstage“ – RADIO fresh80s

 

Im Rahmen der „Rockpoeten-Tour“ war Purple Schulz 1989 in der DDR unterwegs  und sang dort auch seinen Hit „Sehnsucht“ mit der Textzeile „Ich will raus“, der im Osten Deutschlands oft als „Hymne der Ausreisewilligen“ bezeichnet wurde. Legendär bleiben seine Konzerte im Ost-Berliner Palast der Republik, bei dem staatstreue Vopos versuchten, die Konzert-besucher  in ihre Sitze zu drücken, als sie alle nach dem letzten „Ich will raus“ mit ohren-betäubenden „JA’s“ zur Bühne drängten. Wie wir heute wissen: Vergebene Versuche.
Als Purple Schulz von Kriemhild Frieda Marie Maders Roman erfuhr und die Autorin kennenlernte, war er auf Nachfrage spontan bereit, „Sehnsucht“ in einer neuen Version aufzunehmen (September 2014) und exklusiv dem eBook und dem geplanten Hörbuch „Vom Leben am Rand der roten Scheibe“ beizugeben.
In den letzten 15 Jahren tourte Purple Schulz ganzjährig quer durch die Republik, wobei er bis Ende der 90er Jahre überwiegend im Osten Deutschlands unterwegs war. Mit seinem aktuellen Album und der gleichnamigen Tour „So und nicht anders!“ begeistert und überrascht er, gemeinsam mit seinem Gitarristen Schrader, seine Fans, ob jung oder alt, gleichermaßen mit einfühlsamen, tiefgründigen und –bewegenden Texten, sowie mit einer musikalischen Kraft, die ihresgleichen sucht. Ob bissig-böse, zartbitter oder ironisch – Purple Schulz beherrscht die Klaviatur der leisen und lauten Töne in außergewöhnlicher Art und Weise.
„Kindern erzählt man Geschichten zum Einschlafen – Erwachsenen, damit sie aufwachen.“ Dieses Zitat des argentinischen Autors Jorge Bucay ziert nicht nur das Booklet seines Albums, sondern zeugt auch von seiner Haltung, genau das auszudrücken wozu er steht.
Purple Schulz macht weder Kompromisse, noch Fließbandware. Er macht das, was er am besten kann: Popmusik für Erwachsene, mit Themen, die diese Generation beschäftigen. Zum 40-jährigen Bühnenjubiläum, 30 Jahre nach „Sehnsucht“ (25 Jahre nach Mauerfall) und 15 Jahre nach seinem letzten Studioalbum, macht Purple Schulz wieder sein Ding.
Mit seiner Frau Eri, Hund Thaddäus und den beiden Katzen Amy und Wolfgang lebt er seit 28 Jahren vor den Toren Kölns mit Blick auf den Dom. Sie haben drei Kinder, die mittlerweile in Köln, Braunschweig und Berlin wohnen. Ihre Tochter schenkte ihnen 2011 das dritte Enkelchen Merle, den heimlichen Star des Videos „Ich hab Feuer gemacht!“

Danke an Purple Schulz für die Zusammenarbeit und für „Sehnsucht“, die in uns allen wohnt.