Und jeder tötet, was er liebt

 

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Christine Westendorf

Und jeder tötet, was er liebt

eBook
Erschienen: Juli 2011
eBook-ISBN: 978-3-939674-71-0
eBook-Preis: € 7,99 [D]

 

Inhaltsbeschreibung:

 

Gleich an ihrem ersten Fall beißt sich Anna Greve, nach einer langjährigen Erziehungspause  wieder zurück beim LKA in Hamburg, die Zähne aus.

Esther Lüdersen, die Erbin des Bauunternehmens LÜBAU, ist gekidnappt worden. Aber warum? Schließlich gibt es keinerlei Bekennerschreiben und keinen Erpressungsversuch. Wenige Tage später hängt die Frau tot über dem Gartenzaun einer Neubausiedlung. Ein zweiter Toter wird kurz darauf mit völlig entstellten Gesichtszügen aus einem Kanal herausgezogen und Olaf Maas, Esthers Mitarbeiter bei einem ihrer Sozialprojekte, wird gleich nachdem er der Kommissarin gegenüber erwähnt hat eine wichtige Entdeckung gemacht zu haben, erschlagen aufgefunden.

Alle Spuren führen ins Leere.

Allein Alfons Lüdersen könnte als Geschäftsführer der LÜBAU ein gewisses Interesse am Tod seiner Frau gehabt haben, denn er hat deren Firma als Generalunternehmer für die Errichtung des neuen Fußballstadions hoch verschuldet. Außerdem ist er dem Hamburger Fußballverein, dem Auftraggeber des Bauprojektes, als förderndes Mitglied zugetan.

Anna beginnt zusammen mit ihrem Kollegen Lukas Weber vorsichtig im Fußballmilieu zu ermitteln. Aber was sie dabei entdeckt, geht nochmals in eine ganz andere Richtung als erwartet und macht ihr rasch klar, dass es tatsächlich nichts gibt, was ein Mensch dem anderen nicht antun könnte.
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Ein Krimi, der die Abgründe der menschlichen Seele auslotet. Zwei Tote in einer Woche. Der eine mit durchschnittener Kehle, der andere von einem Fabrikregal erschlagen. Beide waren in einem kleinen Dorf im Süden Hamburgs gebürtig und beiden wurde nach Eintritt des Todes das Gesicht zerschnitten.

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Und jeder tötet, was er liebt (eBook)

Gleich an ihrem ersten Fall beißt sich Anna Greve, nach einer langjährigen Erziehungspause wieder zurück beim LKA in Hamburg, die Zähne aus. mehr zum Inhalt

 

 

Leseprobe

 


Schwere Schritte polterten die Treppe herunter, die Tür wurde aufgeschlossen. „Na, aufgewacht?“
Esther glaubte nicht, dass man eine Antwort von ihr erwartete. „Ich hab dir doch gesagt, George, die Dröhnung war nicht stark genug. Die Alte hat ganz schön was auf den Rippen.“ Sie spürte, wie ihr Körper zu zittern begann, mit großer Anstrengung zwang sich Esther zu einer festen Stimme.
„Warum haben Sie mich entführt? Sind Sie verrückt geworden?“
Sie hielt den Atem an und hoffte, man würde sie nicht schlagen. Die Männer schienen verdutzt, für Esther verstrichen endlose Sekunden, bis endlich einer der beiden antwortete. „Du hältst das Maul, wir stellen hier die Fragen, klar?“
„Kann ich etwas Wasser haben?“
Jetzt lachten sie, die Entführer befanden sich wieder auf vertrautem Terrain. Die beiden Männer stellten ihr zwei Eimer hin und warfen noch einen Stapel alter Tageszeitungen hinterher.
„Sieh zu, hier ist dein Badezimmer und eine Erfrischung. Das Essen müssen wir noch aus dem ‚Vierjahreszeiten’ bestellen.“ Die Tür wurde zugeschlagen. Esther startete einen letzten Versuch, ihre Lage zu verbessern.
„Halt“, rief sie, „ich kann mich mit dieser Maske überhaupt nicht zurechtfinden.“
„Kannst sie jetzt abmachen. Aber wenn wir reinkommen, hast du das Ding wieder auf deinem hässlichen Schädel, klar?“
Als die Männer fort waren, konnte Esther Lüdersen sich endlich die quälende Maske von ihrem Gesicht herunterziehen. Das Licht traf sie unvermittelt, ihre Augen brannten und ihr wurde schwindelig. Sie lehnte sich an die Wand, atmete dabei tief in den Bauch ein. Dann blinzelte sie vorsichtig an die Decke und stellte erleichtert fest, dass sich ihre Augen mittlerweile an die Helligkeit gewöhnt hatten. Esther schaute sich in ihrem Gefängnis um, sie befand sich in einem fensterlosen Kellerraum von ungefähr sechzehn Quadratmetern. Als einzige Möbelierung lag eine am Fußteil aufgesprungene Matratze in der Ecke. Sie war allein, hier gab es nichts als Dreck und ein paar Kellerasseln. Künstliches Licht kam aus einer in die Deckenfassung geschraubten nackten Glühbirne.
Ihr Hals wurde eng. Wie sollte sie hier jemals wieder lebendig herauskommen? Alfons würde sicher alles dafür tun, sie zu befreien, aber jetzt musste sie einen Teil des Weges allein bewältigen. Was hatte es für einen Sinn, kampflos auf den Tod zu warten? Esther war kein Opfer, sie würde mehr tun, als zu zappeln und um Hilfe zu flehen. Verbissen begann sie die Tür zu untersuchen, die im Unterschied zum Rest des Raumes neu aussah und aus Metall war. Irgendwo in den unendlichen Weiten ihrer Handtasche müsste noch das rote Messer sein, das Alfons ihr aus der Schweiz mitgebracht hatte.
Esther hätte ihn auf dieser Reise gerne begleitet, so wie früher, aber Alfons hatte erklärt, dass sie dort keine gemeinsame Zeit miteinander haben würden. Seine Tage in Zug seien vollgestopft mit Terminen. Statt ihr hatte er Frau Stadelmeier mitgenommen, eine Sekretärin aus der Firma, die vorzügliches Schweizerdeutsch sprach. Frau Stadelmeier war nicht die erste Mitarbeiterin gewesen, die in den Genuss einer Geschäftsreise mit Alfons kam. Das sanfte Schimmern, seine Sehnsucht, dehnte sich von Zeit zu Zeit aus auf andere Frauen. Trotzdem wusste Esther, dass er sie noch immer liebte. Sie hatte gelernt, das eine vom anderen zu trennen. Ja, sie war sogar in der Lage gewesen, sich über das Mitbringsel aus der Schweiz zu freuen.
„Ein Messer wie dieses muss man immer dabei haben. Irgendwann wirst du mir noch einmal dankbar dafür sein.“
Jetzt war der richtige Zeitpunkt gekommen. Esther hob die Decke von der Matratze, aber da war keine Tasche. Ihre Entführer waren nicht so einfühlsam gewesen, ihr die braunlederne Begleiterin, ihre Nachtcreme und die Taschentücher sowie das Schweizermesser dazulassen. Bis ihr etwas Besseres einfiel, würde sie also träumen und auf Alfons warten. Trotzdem war die Lage nicht aussichtslos: Hotel „Vierjahreszeiten“ hatten die Männer gesagt. Die Wahrscheinlichkeit war groß, dass sie sich noch immer in heimischen Gefilden aufhielt und nicht in irgendeinem Kaff in Weißrussland oder Polen.
… und hier gehts weiter:
und jeder tötet.leseprobe

 

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