Liebeskind

 

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Christine Westendorf

Liebeskind

eBook
Erschienen: Mai 2011
eBook-ISBN: 978-3-939674-69-6
eBook-Preis: € 7,99 [D]

 

Inhaltsbeschreibung:

 

Unerklärlich und diabolisch!

Ein Krimi, der die Abgründe der menschlichen Seele auslotet.

Zwei Tote in einer Woche. Der eine mit durchschnittener Kehle, der andere von einem Fabrikregal erschlagen. Beide waren in einem kleinen Dorf im Süden Hamburgs gebürtig und beiden wurde nach Eintritt des Todes das Gesicht zerschnitten.

Kommissarin Anna Greve ist ratlos, denn bis auf eine ominöse Frau, die aber unauffindbar ist, existieren keinerlei Hinweise auf den Täter.

Doch dann ereignet sich ein dritter Mord und mit ihm gibt es endlich eine erste Spur: Alle Opfer waren während ihrer Schulzeit miteinander befreundet und gingen in dieselbe Klasse. Danach trennten sich ihre Wege.

Was haben die drei nur getan, dass nach so langer Zeit so grausam Rache an ihnen geübt wird? Für die Kommissarin liegt der Schlüssel zum Fall eindeutig in der Vergangenheit und die wartet mit einer erschreckenden Geschichte auf.

 

Mehr zur Autorin

 

 

Liebeskind (eBook)

Ein Krimi, der die Abgründe der menschlichen Seele auslotet. Zwei Tote in einer Woche. Der eine mit durchschnittener Kehle, der andere von einem Fabrikregal erschlagen. Beide waren in einem kleinen Dorf im Süden Hamburgs gebürtig und beiden wurde nach Eintritt des Todes das Gesicht zerschnitten.

mehr zum Inhalt

 

 

 

 

Und jeder tötet, was er liebt (eBook)

Gleich an ihrem ersten Fall beißt sich Anna Greve, nach einer langjährigen Erziehungspause wieder zurück beim LKA in Hamburg, die Zähne aus. mehr zum Inhalt

 

 

 

 

 

 

Leseprobe

 


Elsa in Maschen, am letzten Tag der Sommerferien im August 1987.

Die anderen lachten, aber als Elsa sich ihnen zuwandte, hörten sie sofort damit auf. Ein aprikosengroßer Fleck machte sich auf ihrer rechten Gesichtshälfte breit. An den Rändern war er schartig ausgefranst, seine kraterhafte, rote Oberfläche ließ Elsa immer an Pockennarben denken. Auch schien er ihr noch viel größer zu sein, als er in Wirklichkeit war. Wenn sie sich in den Fenstern irgendwelcher Häuser betrachtete, kam ihr in den Sinn, alle Menschen um sie herum hätten ihre Spiegel gegen solche ausgetauscht, die verkleinerten, beschönigten. Aber in Wahrheit stimmte das nicht, dieses Mal bedeckte nahezu ihr ganzes Gesicht. Machte nur Halt vor der kartoffelartigen Nase und der Partie darüber, mit dem unter einem Schlupflid blitzenden, katzengrünen Auge. Zum Abschied schaute Elsa noch einmal verächtlich zu ihnen hinüber, jetzt lachte auch sie, ein Krächzen kam aus ihrem Mund.
Das hier war also das Ende. Schon morgen wäre sie in einer anderen Schule, weit fort. Nie hätte sie für möglich gehalten, dass diese Geschichte einfach so aufhören würde. Sie ging den Weg zur Siedlung hinunter, und während sie ging, fühlte sie die Augenpaare der anderen heiß in ihrem Rücken. Ihre schwarzen Schuhe mit den hohen Absätzen, nur mühsam kam sie darin auf den ausgetretenen Steinen voran. Eben noch meinte Elsa, ein Gefeixe hinter sich gehört zu haben, doch da war nichts als ihre widerhallenden Schritte auf dem Kopfsteinpflaster. In früheren Zeiten hätte sie sich keine Sorgen um ihren Lebensunterhalt zu machen brauchen, das Mal hätte ihre Existenz gesichert. Als Monstrum – zur Schau gestellt auf der hölzernen Bühne eines Kuriositätenkabinetts. Sie wäre die Attraktion gewesen auf dem Jahrmarkt, bestimmt hätte sie dort auch einen Freund gefunden. Ein unvergleichliches Paar wären sie gewesen – das Mädchen mit dem Feuermal und der Elefantenmensch.

 

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