Das Geheimnis von Dormidom

 

Das eBook ist hier erhältlich:

 

 

 

 

 

 

 

Claudia Wölk

Das Geheimnis von Dormidom (eBook)

 

Erschienen: Oktober 2013
eBook-ISBN: 978-3-944607-00-9
eBook-Preis: 8,99 € [D]

 

 

Inhaltsbeschreibung:

Düster und rätselhaft: das ist Dormidom, ein Kinderkrankenhaus, in dem seltsame Dinge geschehen und das ein furchtbares Geheimnis umgibt. Nachts wandelt der „Mann mit dem schwarzen Hut“ durch die Flure und hinterlässt grausame Spuren – denn in den alten Kellern Dormidoms führt er zusammen mit seinem skrupellosen Komplizen mysteriöse Experimente an den kleinen Patienten durch.

 

Auch die 14jährige Rosalie wird Opfer dieser Experimente. Doch sie kehrt als Geist nach Dormidom zurück, um den Mann mit dem schwarzen Hut endlich aufzuhalten! Hilfe bekommt sie dabei von Hexe, einem Mädchen, das dort nach einem schrecklichen Unfall behandelt wird. Gemeinsam mit den anderen Kindern von Station 3A versuchen sie, das Geheimnis von Dormidom zu entschlüsseln. Als Hexe jedoch spurlos verschwindet, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit …

 

„Das Geheimnmis von Dormidom“ ist ein spannendes und fesselndes Abenteuer, in dem die jungen Heldinnen nicht nur gegen dunkle Mächte und böse Geister kämpfen müssen, sondern auch gegen die Ignoranz der Erwachsenen, die eben manchmal nur das sehen, was sie auch sehen möchten. Eine Geschichte, die dich mitreißen wird und dich in eine Welt jenseits deiner Vorstellungskraft führt.

 

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Das Geheimnis von Dormidom

Düster und rätselhaft: das ist Dormidom, ein Kinderkrankenhaus, in dem seltsame Dinge geschehen und das ein furchtbares Geheimnis umgibt. Nachts wandelt der „Mann mit dem schwarzen Hut“ durch die Flure und hinterlässt grausame Spuren – denn in den alten Kellern Dormidoms führt er zusammen mit seinem skrupellosen Komplizen mysteriöse Experimente an den kleinen Patienten durch. Mehr zum Inhalt

Leseprobe

 

 

Traurig wanderte Rosalie Tag für Tag, Woche für Woche durch die Flure von Dormidom, beobachtete die Doktoren und Schwestern und nahm an den vielen Schicksalen Anteil.

An ihren blutroten Schatten hatte sie sich gewöhnt. Er war einfach da und gehörte zu ihr. Daran konnte sie anscheinend nichts ändern. Auch wenn er noch so furchterregend war.

Morgens begleitete sie die Doktoren auf ihrer Visite, wo ein ganzer Tross von Doktoren und Schwestern von Bett zu Bett ging und über die Behandlung der Kinder sprach. Mittags saß sie im Schwesternzimmer und hörte sich die Übergabe-Gespräche der Schwestern an. Und jeden Abend machte sie es sich auf der Fensterbank des großen Schlafsaales bequem, schaute wehmütig aus dem Fenster und horchte auf die gleichmäßigen Atemzüge der schlafenden Kinder.

Sie versuchte dem Mann mit dem schwarzen Hut aus dem Weg zu gehen. Er hielt sich meistens im Keller auf. Sobald sie aber sein hässliches Lachen auf der Station hörte oder seine dunkle Silhouette am Ende eines Flures sah, drehte sie sich um und floh in die andere Richtung. Er kümmerte sich glücklicherweise nicht besonders um sie.

Den Doktor, der sich in dem sonderbaren Labor im Keller so eingehend mit ihrem Körper beschäftigte, sah sie öfter. Er war der Leiter des Krankenhauses und sie mochte ihn nicht. Er war leicht reizbar und jähzornig. Die Probleme seiner kleinen Patienten interessierten ihn nicht und er machte auf der Station nur das Nötigste. Wann immer es ihm möglich war, verschwand er in seinem Labor im Keller, von dem niemand, außer dem Mann mit dem schwarzen Hut, etwas zu wissen schien.

Die anderen Doktoren, sowie die Schwestern, gingen so gut wie nie in den Keller. Wahrscheinlich weil sie sich im Labyrinth der vielen Gänge sowieso nicht zurechtgefunden hätten.

Rosalie blieb auch lieber oben auf den Stationen. Oft stand sie während der Visite mit am Krankenbett und versuchte die nächsten Behandlungsschritte zu erraten. Und immer öfter lag sie mit ihren Vermutungen und Diagnosen richtig. Sie lernte schnell.

Irgendwann geschah es zum ersten Mal in Rosalies Beisein, dass einem Mädchen nicht mehr geholfen werden konnte.

 

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„Das Geheimnis von Dormidom“: Anna Fredebold im Gespräch mit Claudia Wölk: