Am Samstag, dem 23.02.2008, hat Reinhard Jahn in der WDR5-Sendung "Die telefonische Mord(s)beratung" "Die Akte Serkassow" unseres Autors Ulrich Magnus Hammer vorgestellt und besprochen.
Auf diesem Programmplatz, auf dem auch regelmäßig die Literatursendung "Ohrclip" läuft, werden 6x im Jahr besondere Krimis vorgestellt. Das Motto der Sendung vom 23.02. lautete "Verschwörung und Paranoia".
Die Buchbesprechung als PDF-Datei finden Sie hier:
wdr5.akte.serkassow.buchbesprechung.080223.pdfHören Sie hier den mp3-Mitschnitt der Buchbesprechung:
„Keine Literatur kann in puncto Zynismus das wirkliche Leben übertreffen“. Dieses Zitat von Anton Pawlowitsch Tschechow könnte man „Der Akte Serkassow“, die sich eng an einen wahren Fall anlehnt, der Ende 2006 durch die internationale Presse ging, als Leitspruch voranstellen.
Doch Fiktion kann manchmal dort Licht ins Dunkle bringen, wo in Realität noch lange keine Fakten vorliegen!
Der in Deutschland lebende russische Künstler Wiktor Golzin wird nach einem Aufenthalt in London in die Berliner Charité eingeliefert, wo die Ärzte eine ihnen unbekannte Vergiftung diagnostizieren, gegen die sie machtlos sind.
Kurz bevor er stirbt, deckt Golzin noch seinen wahren Namen: Alexander Serkassow und seine wahre Identität als Ex-Agent des russischen Geheimdienstes FSB auf. Doch damit nicht genug, beschuldigt er den russischen Präsidenten, den Mord an ihm höchstpersönlich angeordnet zu haben.
Jetzt nimmt die internationale Presse den Fall auf, Geheimdienste schalten sich ein und eine anonyme Gruppe, vermutlich aus dem inneren Zirkel des Kreml, gibt eine Untersuchung in Auftrag. Sie wünscht, dass niemand anderer als Michail Dostojewski, ein Mann dessen Identität niemand kennt, mit dieser Aufgabe betraut wird. Er soll herausfinden, wer in Wahrheit hinter dem Giftmord an Serkassow steckt. Doch Dostojewski muss im Laufe seiner Ermittlungen feststellen, dass die Wahrheit nicht nur ein äußerst vielschichtiges Gebilde ist, sondern dass sein Leben wie das manch eines anderen vor ihm, keinen Pfifferling mehr wert ist.
Der Autor Ulrich Magnus Hammer verfügte für sein Buch über Insider-Informationen prominenter Russlandkenner und wurde von ehemaligen Agenten des BND beraten.
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